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Weihnachten in der Welt: So feiert man in Italien, Russland oder Indien

Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva - Weihnachten in Russland

In Russland bringt der Ded Moros - bei uns als Väterchen Frost bekannt - den Kindern die Geschenke. Der Legende nach wird er in seiner Troika (ein Schlitten), die von drei Pferden gezogen wird, von Snegurotschka (Schneeflöckchen) begleitet - sie ist seine Enkelin. In Russland wird Weihnachten erst am 7. Januar gefeiert - dieser Tag entspricht im Julianischen Kalender unserem 25. Dezember.

Durch die Unterdrückung durch die Kommunisten war das russische Weihnachten jahrelang verpöhnt und wurde nur privat und sehr still ausgelebt. Viele Weihnachtsbräuche wurden verlegt - so auch der Besuche von Väterchen Frost auf den Neujahrstag ß um sie am Leben zu erhalten.

Am Heiligen Abend dreht sich bei den Russen alles um das "Heilige Mahl" - dieses besteht aus zwölf Gerichten, für jeden der Apostel Jesu Christi eines.

Gleðileg jól - Weihnachten in Island

In Island beginnt Weihnachten schon 13 Tage vor dem 24. Dezember - dann kommen kleine Trolle, die ihre Geschenke verteilen. Aber bevor es zur Geschenkübergabe geht, gedenkt man den Toten und besucht sie auf dem Friedhof.

Happy Xmas - Weihnachten in Australien

Weihnachten in Australien bedeutet: 35 Grad im Schatten, Badeanzug, Strand und Sonnenbrille. Die Weihnachtstraditionen sind den englischen zwar erstmal sehr ähnlich: Kinder stellen am 24.12. die Schuhe vor die Tür und am Morgen des 25. Dezember werden dann die Präsente überreicht. Als traditionelles Weihnachtsessen werden Truthahn und Plumpudding gereicht.

Nach der Bescherung gehen die Australier dann aber an den Strand. Statt Weihnachtsspaziergang werden hier ausgelassene Beachpartys gefeiert. Der Weihnachtsmann trägt dennoch seinen Komplettanzug - allerdings aus atmungsaktiven, leichten Baumwoll- oder Seidenmaterialien. Und die Weihnachtsbäume sind meist aus Plastik.

In den Großstädten wie Sydney, Melbourne und Adelaide treffen sich die Menschen in den Parks zum Picknick und zum "Carols by Candelight" . Man sitzt dabei gemütlich im Gras auf Decken, zündet Kerzen an und singt und spielt Weihnachtslieder. In Sydney findet auch eine große Weihnachtsparade statt.

Happy Xmas - Weihnachten in Australien

Weihnachten in Australien bedeutet: 35 Grad im Schatten, Badeanzug, Strand und Sonnenbrille. Die Weihnachtstraditionen sind den englischen zwar erstmal sehr ähnlich: Kinder stellen am 24.12. die Schuhe vor die Tür und am Morgen des 25. Dezember werden dann die Präsente überreicht. Als traditionelles Weihnachtsessen werden Truthahn und Plumpudding gereicht.

Nach der Bescherung gehen die Australier dann aber an den Strand. Statt Weihnachtsspaziergang werden hier ausgelassene Beachpartys gefeiert. Der Weihnachtsmann trägt dennoch seinen Komplettanzug - allerdings aus atmungsaktiven, leichten Baumwoll- oder Seidenmaterialien. Und die Weihnachtsbäume sind meist aus Plastik.

In den Großstädten wie Sydney, Melbourne und Adelaide treffen sich die Menschen in den Parks zum Picknick und zum "Carols by Candelight" . Man sitzt dabei gemütlich im Gras auf Decken, zündet Kerzen an und singt und spielt Weihnachtslieder. In Sydney findet auch eine große Weihnachtsparade statt.

Frohe Weihnachten - in Deutschland

Die Weihnachtszeit beginnt in Deutschland mit dem ersten Advent - dieser liegt auf dem vierten Sonntag vor dem 24. Dezember. In vielen Haushalten gibt es einen Adventskranz - zum ersten Advent wird die erste Kerze angezündet, am vierten Advent die letzte Kerze. Am 6. Dezember kommt der Nikolaus und packt Geschenke in geputzte Schuhe und Stiefel.

Generell ist die Vorweihnachtszeit von sehr viel Schokolade und Süßigkeiten geprägt - ein Adventskalender soll mit seinen 24 Türchen die Wartezeit bis zum Heiligabend verkürzen. Und es werden traditionell Plätzchen oder Stollen gebacken und auf Weihnachtsmärkten viel Fettgebackenes verzehrt.

In manchen Gegenden in Deutschland gibt es das "Lüttenweihnachten " - dabei werden in den Wäldern die Bäume mit Futter für die Tiere "geschmückt" .

Der Heiligabend am 24. Dezember gilt traditionell als der Haupttag von Weihnachten, auch wenn die Feiertage eigentlich erst am 25. Dezember beginnen. An diesem Abend trifft sich die Familie, um sich gegenseitig zu beschenken. Dazu gibt es ein Festmahl - traditionelle Weihnachtsessen sind Gans oder Ente. In manchen Gegenden in Deutschland fällt das Weihnachtsessen aber viel einfacher aus und es gibt Eintöpfe oder Kartoffelsalat mit Würstchen und die Gans erst an den Feiertagen.

Weihnachten in Irland

In Irland bleibt man an Weihnachten eigentlich "unter sich", aber in vielen Städten Irlands wird weihnachtliche Dekoration in und an den Häusern immer beliebter - der Geschmack ist dabei ziemlich amerikanisch, es muss bunt, schrill und kitschig sein. Das Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung wird dann oft als kleines Straßenfest gefeiert. Die Weihnachtsdekoration bleibt bis zum Dreikönigsfest am 6. Januar haengen, denn ein Aberglaube besagt, dass demjenigen, der sie vorher entfernt, ein Unglück widerfährt.

Die irischen Weihnachtsbräuche ähneln ziemlich stark denen der Engländer - die Geschenke bringt der Weihnachtsmann am Morgen des 25. Dezember. Und als Essen werden Rinderbraten mit Cranberrysauce und Plumpudding mit Rumsauce gereicht. Dazu begießen die Iren ihr Fest gern mit Whiskey oder einer Flasche Guinness.

Joyeux Noël - Weihnachten in Frankreich

Pere Noël, so heißt der französische Weihnachtsmann, kommt in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember. Am Abend beziehungsweise in der Nacht davor, gehen viele Familien in die Kirche zur Mitternachtsmesse. Traditionelle Festtagsgerichte sind die "Dinde aux marons", ein mit Maronen garnierter Truthahn und der "Bûche de Noël", der "Weihnachtsholzscheit-Kuchen".

Der Weihnachtsbaum wird nicht wie in Deutschland in einer Zimmerecke, sondern mittig im Raum aufgestellt. Das Haus wird mit Stechpalmen dekoriert - sie sollen die Krone Christi symbolisieren. In Südfrankreich gehören auch Weihnachtskrippen zur Tradition.

Joyeux Noël - Weihnachten in Frankreich

Pere Noël, so heißt der französische Weihnachtsmann, kommt in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember. Am Abend beziehungsweise in der Nacht davor, gehen viele Familien in die Kirche zur Mitternachtsmesse. Traditionelle Festtagsgerichte sind die "Dinde aux marons", ein mit Maronen garnierter Truthahn und der "Bûche de Noël", der "Weihnachtsholzscheit-Kuchen".

Der Weihnachtsbaum wird nicht wie in Deutschland in einer Zimmerecke, sondern mittig im Raum aufgestellt. Das Haus wird mit Stechpalmen dekoriert - sie sollen die Krone Christi symbolisieren. In Südfrankreich gehören auch Weihnachtskrippen zur Tradition.

Buon Natale - Weihnachten in Italien

In Italien schmückt man die Wohnung traditionell ab dem 8. Dezember weihnachtlich - zur Dekoration gehoeren eine Krippe - die "presepe" und ein Weihnachtsbaum - dieser ist meistens aus Plastik.

Gegessen wird in der Vorweihnachtszeit der "Panettone" und das Pan D'Or. Am 24. Dezember gibt es dann oft Fisch oder Frittiertes und am 25. Dezember gibt es ein Fleischgericht als Weihnachtsmahl. Die Italiener bereiten dabei mehrgängige Menüs vor - das Weihnachtsessen dauert oft fünf Stunden und länger! Die Geschenke bringt der Babbo Natale und am 6. Januar kommt dann die Hexe "Befana" und legt Geschenke in Schuhe und Socken - ganz ähnlich wie bei uns der Nikolaus.

Xmas in den USA

Die Weihnachtszeit in den USA wird nach dem Thanksgiving-Fest eingeläutet. Danach ergeben sich die Amerikaner gerne einem überwaeltigend kitschigem Weihnachtsrausch. In den Vorgärten blinken Lichterketten, Leuchtfiguren, Santa Claus und Rentiere, die Musik machen.

In New York steht jedes Jahr ein gigantischer Weihnachtsbaum am Rockefeller Center und in Kalifornien gibt es - wegen der tropischen Temperaturen - Massen an Kunstschnee.

Die Geschenke gibt es am Morgen des 25. Dezember - die Kinder hängen Socken oder stellen Schuhe nahe an den Kamin - weil hier Santa Claus mit seinen Rentieren hindurch kommt. Das Festessen besteht aus Truthahn mit Heidelbeeren und die Erwachsenen trinken gerne den Egg Nog, eine Art Eierlikör.

Vrolijk Kerstfeest - Weihnachten in den Niederlanden

In den Niederlanden kommt der Sinterklaas - in Begleitung seines Helfers Zwarte Piet (Schwarzer Peter). Sie bringen den Kindern schon am 5. Dezember die Geschenke vorbei.

Obwohl sich die Tradition wandelt und manche Familien Weihnachten auch erst am 25. Dezember feiern, so hält sich doch die Tradition des Sinterklaas - und der sieht so gar nicht aus wie unser Weihnachtsmann. Er trägt nämlich einen Bischofshut und hat einen gekrümmten Stab als Gehilfe. Man sagt, Sinterklaas lebe in Spanien und komme immer Mitte November mit dem Schiff nach Holland. Die Figur des Zwarte Piet ist in den Niederlanden zwar überaus beliebt - im Rest der Welt aber als rassistisch umstritten. Er sieht nämlich orientalisch aus und kommt um Kinder zu bestrafen.

Shubh Naya Baras - Weihnachten in Indien:

Weihnachten ist in Indien ein offizieller Feiertag - auf Hindi wird der Tag "bada din" (der große Tag) genannt. Und auch in Indien gibt es an Weihnachten riesige Krippen und viele Kinder tragen Nikolausmützen. Das liegt vermutlich daran, dass das Konsumverhalten in Indien stark durch internationale und amerikanische Medien geprägt worden ist. Fromme christliche Gläubige gehen in die Kirche zum Gottesdienst, aber es gibt auch hinduistische Kinder, die aktiv an Feierlichkeiten wie Krippenspielen, Gesängen etc. teilnehmen.

Shubh Naya Baras - Weihnachten in Indien:

Weihnachten ist in Indien ein offizieller Feiertag - auf Hindi wird der Tag "bada din" (der große Tag) genannt. Und auch in Indien gibt es an Weihnachten riesige Krippen und viele Kinder tragen Nikolausmützen. Das liegt vermutlich daran, dass das Konsumverhalten in Indien stark durch internationale und amerikanische Medien geprägt worden ist. Fromme christliche Gläubige gehen in die Kirche zum Gottesdienst, aber es gibt auch hinduistische Kinder, die aktiv an Feierlichkeiten wie Krippenspielen, Gesängen etc. teilnehmen.

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