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Beatles Mania in Liverpool

Wer die Stadt im Nordwesten Englands besucht, kommt offenbar an vier Pilzköpfen nicht vorbei: Denn Liverpool zu entdecken ohne auf Spurensuche der Beatles zu gehen, das ist fast ein Sakrileg.

Andererseits sind die Beatles allgegenwärtig, es gibt viele Sehenswürdigkeiten die einfach mit der Band eng verknüpft sind. Zunächst landet der Besucher auf dem John Lennon International Airport und im Stadtzentrum vor dem Hard Day's Night Hotel begrüßen einen die Beatles als Bronzestatuen. Die Unterkunft ist benannt nach dem Song, dem Album und Film aus dem Jahr 1964. Im Eingangsbereich hängen original Schwarzweiß-Fotos der frühen Beatles und über Lautsprecher laufen durchweg die Hits der Band.

Die Penny Lane, die Strasse der Paul McCartney einen Song widmete, gibt's wirklich, auf ihr fuhren er und George immer zu Schule. Die Häuser, in denen Paul und John aufwuchsen, gehören mittlerweile der Denkmalschutzbehörde. George Harrisons karges Geburtshaus zwängt sich in eine ärmliche Fassadenreihe. Das Viertel Dingle, in dem Ringo Starr aufwuchs, soll abgerissen werden– sein Geburtshaus wird aber neben dem Museum of Liverpool am Fluss wieder aufgebaut.

Der wichtigste Ort für Fans ist der Cavern Club an der Mathew Street Nummer 10. Hier wurden die Fab Four von ihrem Manager Brian Epstein entdeckt. Der Club ist nicht zu übersehen - John Lennon steht auch hier in Bronze an der Strassenecke. Die Beatles-Ausstellung 'White Feather' befindet sich gleich an der Ablege-Stelle der Fähre über den Fluss Mersey. Hier sieht man hinter Glas etwa das Cape, das John Lennon 1965 in dem Film 'Help' trug.

Quelle: tz-online.de
Bild: Karl-Heinz Schack (Pixelio)

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