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Auto mieten in den USA: Worauf muss ich achten?

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind ein riesiges Land mit langen Highways und vielen Sehenswürdigkeiten. Wer dort Urlaub macht, sollte sich am besten einen fahrbaren Untersatz anmieten, um die vielen Kilometer - oder Meilen, wie es in den USA heißt, zu bewältigen. Denn teilweise geht es kilometerlang nur durch öde Wüstengegenden, bevor ein der nächste Ort erreicht ist. Doch worauf muss beim Auto mieten geachtet werden? Wir geben hier einen kleinen Ratgeber, was vorher alles geklärt werden muss, bevor man den Schlüssel des Mietwagens entgegen nehmen kann.

Internationaler Führerschein wird gern gesehen

Den Führerschein in den USA zu bekommen, ist irgendwie leichter, als zum Beispiel in Deutschland. Private Fahrstunden beim eigenen Vater reichen schon, um die Fahrprüfung abzulegen. Und außerdem werden in Amerika oft nur Automatikwagen gefahren. Außerdem liegt das Alter für den Besitz eines Führerscheins bei 16 Jahren. Um so erstaunlicher, dass die Amis bei der Autovermietung viel genauer auf die fahrerischen Fähigkeiten achten. Denn viele Autovermietungen geben ihre Vehikel nur an Fahrer aus, die schon 21 Jahre oder älter sind.

Eine weitere Möglichkeit, auf die man in den USA stoßen könnte, ist, dass der Fahrer des Mietwagens mindestens ein Jahr Fahrpraxis vorweisen muss. Also muss man dann mindestens 19 Jahre alt sein. Wer einen internationalen Führerschein vorweisen kann, ist schon mal ganz weit vorne. Pflicht ist dieser aber nicht. Aber mit einem Führerschein der ehemaligen DDR sollte man nicht die Autovermietung in den USA spazieren, denn der wird dort sofort abgelehnt.

Sind diese Hürden überwunden, geht es um die Versicherung. Bei der Autovermierung in den USA sollte man sich genauestens das Kleingedruckte beim Vertrag durchlesen. Die Vollkaskoversicherung heißt dort Collision Damager Waiver (kurz CDW) oder Loss Damage Waiver (kurz LDW). In Deutschland ist sie automatisch im Mietpreis enthalten. In den USA ist dies nicht der Fall, deswegen unbedingt vor Ort eine solche Versicherung abschließen. Viel kosten tut sie nicht, die Preise variieren aber von Bundesstaat zu Bundesstaat.

Auf die Versicherungen achten

Es gibt aber noch weitere Versicherungen, die eventuell nötig werden, wie etwa die Gepäckversicherung oder die Insassenunfallversicherung. Es kann allerdings schon im Vorfeld geklärt werden, ob diese nicht schon durch die Reiseschutzversicherung abgedeckt ist. Und die Amerikaner achten sehr penibel darauf, dass alle potentiellen Insassen des Fahrzeugs im Vorfeld angegeben werden, am besten mit Kreditkarte und Führerschein.

Beim Befahren der Straßen in den USA kann es zu weiteren Kosten kommen. Brücken, Tunnels und viele Highways dürfen nur bei Bezahlung einer Maut befahren werden. Die Highways können ab ein Dollar, Brücken sind etwas teurer. Am besten so viele 25 Cent-Stücke wie möglich bereit halten. Und immer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und sonstige Verkehrsregeln halten. Denn die amerikanischen Polizisten sind sehr streng. Aber das kennt man ja sicher aus vielen US-Filmen. Wer all dies beachtet, sollte beim Auto mieten in den USA keine Probleme bekommen.

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