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Auswärtiges Amt warnt vor Terror in Ägypten: Urlauber sollten das Land sofort verlassen

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Aktuelle Reisewarnung vom Auswärtigen Amt: Die Lage in Ägypten bleibt nach wie vor gespannt, das Land wird von ständiger Terrorgefahr gebeutelt, deswegen rät das Auswärtige Amt, dass Touristen sofort abreisen sollten. Vor allem die Regionen um die Sinai-Halbinsel sollten gemieden werden. Bis zur Heimreise sollte außerdem jeder seine "Bewegungen auf ein Minimum reduzieren".

Seit dem letzten Sommer herrscht in dem nordafrikanischen Land das Chaos. Seit der islamistische Präsident Mohammed Mursi im Juli 2013 gestürzt wurde, besteht in Ägypten ständige Terrorgefahr. Im Badeort Taba hatte ein Selbstmordattentäter in einem Touristenbus eine Bombe gezündet. Drei Urlauber aus Südkorea und der Busfahrer starben bei dem Anschlag. Und auf der Sinai-Halbinsel haben militante Islamisten eine Pipeline in die Luft gesprengt.

Wegen dieser Anschläge warnt das Auswärtige Amt auf vor Badeorten. Dort seien Touristen keineswegs sicher, weil Terroristen sich gezielt diese Regionen aussuchen würden, um Attentate zu verüben. Auch von Reisen in das Nildelta südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird deutlich abgeraten. Und entlegene Gebiete wie die Sahara sollten sowieso gemieden werden. Ebenso die Grenzgebiete zum Sudan und Libanon.

Wer sich also noch in dem Land aufhält, sollte sich schleunigst mit seinem Reiseveranstalter in Verbindung setzen und die Rückreise planen. "Bis dahin wird empfohlen, Bewegungen vor Ort auf ein Minimum zu reduzieren und die Anweisungen von Reiseveranstaltern und ägyptischen Sicherheitskräften unbedingt zu befolgen", lässt das Auswärtige Amt in einer Mitteilung verlautbaren.

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