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Ausgerastet wegen Rauchverbot - Deutscher in Flugzeug gefesselt

An Bord eines Flugzeuges herrscht striktes Rauchverbot: Einem deutschen Fluggast war das zwar klar, aber er missachtet das Verbot und zündete sich in der Luft eine Zigarette an - sofort schritt das Bordpersonal ein, doch der Raucher wehrte sich wohl ziemlich heftig und musste deswegen schließlich gefesselt werden.

Es war natürlich ein sehr langer Flug und für Raucher sind die Stunden, die ein Flugzeug bis nach Australien braucht, sicherlich endlos lang. Aber trotzdem ist das Rauchen verboten. Mehrere Male aber habe sich der Deutsche eine Zigarette angezündet, jedes Mal wurde er vom Bordpersonal schließlich daran gehindert.

Aggressiv und gewalttätig habe sich der Fluggast gegenüber dem Bordpersonal der Fluggesellschaft Emirates verhalten. Das jedenfalls berichtet die australische Zeitung "Courier Mail". Schließlich wurde es den Angestellten wohl zu bunt und sie griffen zu drastischeren Mitteln. Der Deutsche wurde an Händen und Beinen gefesselt und durfte den Rest des Fluges in dieser unbequemen Position verbringen.

Auch nach der Landung hörte der Ärger für den Deutschen nicht auf. Er wurde nach der Landung in Brisbane von der Polizei in Empfang genommen. Die führte ihn direkt vor den Richter. Er wurde zwar wieder freigelassen, allerdings nur unter Auflagen. Außerdem steht noch ein weiterer Gerichtstermin aus. Und all das nur wegen einer Zigarette.

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