Excite

Auf Safari in Westfalen

Tiger, Nashörner, Löwen und Giraffen, solche Tiere sieht man für gewöhnlich nur im Zoo oder auf einer Safari-Reise in Afrika. Natürlich ist eine Fahrt mit einem Geländewagen durch das Hinterland Kenias eine wahnsinnig aufregende Sache, doch braucht der bodenständige Deutsche gar nicht in die Ferne schweifen, wenn er ein bisschen Safari-Feeling genießen möchte. Schließlich gibt es in Schloß Holte-Stukenbrock im westfälischen Kreis Gütersloh seit 40 Jahren einen Safari-Park.

Schon 1969 gründete der Düsseldorfer Hotelier Robert Wurms das Familienunternehmen, das er gemeinsam mit seiner Gattin Hildegard bis zu seinem Tod im Jahr 1984 auch leitete. Heute führt sein Sohn Fritz Wurms das Geschäft, und der hat den Tierpark um einige Attraktionen erweitert und einen Freizeit- und Vergnügungspark daraus gemacht. Doch trotz der modernen Fahrgeschäfte sind und bleiben die Tiere die Hauptattraktion des Safariparks Stukenbrock.

Auf 650 000 Quadratmetern haben die Wurms ein kleines Stück Afrika nach Deutschland geholt. Über 600 Tiere leben in dem Park, darunter auch wirklich große, wie zum Beispiel Tiger, Löwen, Giraffen, Zebras, Nashörner und Kamele. Die Besucher können mit dem eigenen Auto durch die weitläufig angelegten Gehege fahren und so die Tiere hautnah in einer artgerechten Umgebung erleben. Kostenlos und seit Jahrzehnten ein absolutes Highlight ist die Fahrt mit der Affenbahn, die durch ein Gehege mit Berberaffen fährt.

Der Safaripark ist ebenfalls berühmt für seine Zucht weißer Tiger und weißer Löwen. Bereits mehrmals ist es in Stukenbrock gelungen, Junge dieser sehr seltenen Tiere aufzuziehen. Die Anlage für diese Exoten wurde 1996 von dem amerikanischen Illusionistenpaar Siegfried und Roy eingeweiht, die ihrerseits selbst in den USA weiße Tiger züchten.

Quelle: focus.de
Bild: ThoSt (Pixelio)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017