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Atemberaubende Wanderungen in den Calanques

Marseille, die zweitgrößte Stadt Frankreichs, ist an sich schon ein Touristenmagnet. Die Hafenstadt am Mittelmeer zieht jährlich Scharen von Touristen an. Viele von ihnen nutzen Marseille jedoch auch als Ausgangspunkt, um die noch zum Stadtgebiet gehörenden Calanques zu bewandern – ein 20 Kilometer langer Küstenstreifen, der fjordartig ins Mittelmeer hineinragt und eine atemberaubende Natur- und Tierwelt bietet.

Unzählige Wanderwege führen durch die Landschaft, die geprägt wird von tiefgrünen Kieferwäldern, und seine Besucher mit atemberaubenden Blicken auf die zerklüftete Küste überrascht. Bereits nach einer halben Stunden erreicht man den ersten Aussichtspunkt, von dem aus zwar Marseille noch zu erblicken ist, der jedoch bereits einen Ort der absoluten Ruhe und Entspannung darstellt: Eine leichte Meeresbrise, Vögelgezwitscher und das blau-türkis schimmernde Meer in den Buchten – hier erscheint der Trubel der Stadt weit entfernt. Und das beste ist: Auch wenn die Wanderung manchmal noch so anstrengend sein mag, das Meer ist nie weit entfernt und je nach Lust und Laune kann man sich spontan in die Fluten werfen.

Die Calanques haben ein sehr sensibles Ökosystem, das man versucht zu schützen. Es gibt so nirgendwo die Möglichkeit die Nacht vor Ort zu verbringen. Am Ende eines jeden Tages muss man so zu einem zentralen Punkt laufen, um den Bus nach Marseille zurück zu nehmen. Dort hat man dann die Möglichkeit, mit einem für die Region typischen Pastis den Tag ausklingen zu lassen.

Quelle: n-tv.de
Bild: Duncan Rawlinson (Flickr)

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