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Aschewolke über Deutschland und Europa verzieht sich - Flughäfen öffnen

Zum erneuten Male hält eine Aschewolke aus Island große Teil von Nordeuropa in Atem - doch nachdem in den letzten Tagen alles wieder nach ernsten Schreckensmeldungen klang, verdichten sich heute die Anzeichen auf eine Entspannung der Lage. Fielen gestern noch zahlreiche Flüge besonders in Großbritannien aus, so sieht man den Ascheproblemen heute zusehends gelassen entgegen.

Dies war allerdings am Mittwochmorgen noch nicht der Fall. Aus Angst vor den Auswirkungen des Vulkans Grimsvötn ließen auch zahlreiche Flughäfen im mittleren Norden Deutschlands ihre Maschinen auf dem Boden. Sowohl in Bremen als auch in Hamburg und Berlin wurden den gesamten Morgen über mehrere hundert Flüge annuliert. Dann aber wendete sich das Blatt.

Wie die Deutsche Flugsicherung (DFS) bereits am Vormittag bekannt gab, könne vielerorts wieder mit dem regulären Flugbetrieb begonnen werden. Wie berichtet wurde, lag keine kritische Aschekontamination mehr vor und auch der Vulkan selbst hatte die Rauchproduktion bereits eingestellt. Bis sich der Flugbetrieb in Europa und Deutschland aber wieder völlig normalisiert, wird es noch mindestens einen Tag dauern - noch immer sitzen zahlreiche Passagiere auf den betroffenen Flughäfen fest.

Schon jetzt lässt sich daher sagen, dass die neuerliche Aschewolke nicht zu einem derartigen Chaos führen wird wie vor einem Jahr. Ganz offensichtlich haben auch Behörden und Flugsicherheitsbehörden aus den damaligen Ereignissen gelernt - insbesondere die konkrete Gefahr konnte nun besser und konkreter eingeschätzt werden. Die Passagiere aber, die trotz der Entwarnung ihren Flug nicht wahrnehmen konnten, wird das nicht sicherlich nicht sonderlich interessieren...

Quelle: Welt-Online, N-tv.de
Bild: YouTube

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