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Argentinien: mit dem Zug in die Wolken

Drei Jahre lang stand eine der größten Touristenattraktionen Argentiniens, der "Tren a las nubes" (Zug in die Wolken), still. Jetzt darf er wieder fahren und den Touristen aus aller Welt in zum Teil schwindelnder Höhe die karge und faszinierende Landschaft der argentinischen Anden näher bringen.

434 Kilometer legt der Zug auf einer Fahrt bis an die Grenze zu Chile zurück, fährt über 29 Brücken und passiert 21 Tunnel - und das in einer Höhe von bis zu 4200 Metern. Nur geeignet für Abenteuerlustige und doch immer ausgebucht. Einer der fünf Waggons des Zuges dient nur als Behandlungsraum für diejenigen Passagiere, die höhenkrank werden.

Deutlich mehr Abenteuer als ihnen lieb war erlebten 2005 die 500 Passagiere auf der für drei Jahre letzten Fahrt des Touristenzuges. Auf der gigantischen Brücke "La Polvorilla" blieb der "Tren a las nubes" einfach stehen und bewegte sich nicht mehr von der Stelle. In eisiger Kälte mussten die Touristen damals auf Hilfe warten. Die Betreiberfirma verlor daraufhin ihre Genehmigung für den Zug in die Wolken. Jetzt, drei Jahre später hat sich ein neuer Betreiber gefunden und der "Tren a las nubes" rollt wieder.

Quelle: focus.de
Bild: Alicia Nijdam (Flickr)

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