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Antarktis: Hubschrauber fliegt Passagiere aus dem Packeis

Seit Heiligabend steckt das Forschungsschiff "Akademik Schokalskij" im Packeis der Antarktis fest, alle Versuche, die an Bord befindlichen 52 Wissenschaftler, Journalisten und Touristen aus dem Eis zu bringen, scheiterten bisher - doch hat es in internationaler Zusammenarbeit geklappt und ein chinesischer Hubschrauber brachte die Passagiere zu einem australischen Schiff.

Es sollte eine abenteuerliche Tour auf den Spuren des australischen Forschers Sir Douglas Mawson und dessen Antarktis-Expedition von 1911 bis 1914 werden. Jedoch machte das ewige Eis dem Unterfangen einen Strich durch die Rechnung. Das Forschungsschiff steckt seit Weihnachten fest. Eisbrecher aus Australien, China und Frankreich schafften es bisher nicht, zu dem Schiff vorzudringen.

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Die Passagiere machten das Beste aus der Situation und unternahmen Spaziergänge durch das Packeis, schickten Botschaften nach Hause, sangen Lieder und schalteten sich sogar per Video in die Silvesterfeier auf dem New Yorker Times Square ein. Die Videos zeigten eine gut gelaunte Besatzung, die keine Angst hatte.

Der chinesische Hubschrauber flog die Passagiere nun zu dem australischen Schiff "Aurora Australis". Es wird noch einige Wochen dauern, bis alle wieder an Land sind. Australien wird nun angesteuert. Die 22-köpfige Besatzung bleibt übrigens an Bord der "Akademik Schokalskij". Es gäbe noch genügend Vorräte an Bord, so dass keinerlei Gefahr bestehe.

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