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Alpträume in Ontario: Gruselkabinett wirbt mit Schreckensfotos

Hier lächelt niemand freiwillig: Die Geisterbahn "Nightmares Fear Factory" in einer ehemaligen Sargfabrik in Ontario, Kanada, erlangt mit einem grotesken, aber ausgeklügelten Marketingkonzept Berühmtheit im Netz - die Fotos der angsterfüllten Besucher werden online gestellt.

Die viertelstündige Touristenattraktion auf der kanadischen Seite der berühmten Niagarafälle veröffentlicht regelmäßig Fotos ihrer erschrockenen Besucher. Das ist nichts für schwache Nerven - nicht für die Besucher und nicht für die Betrachter der angstverzerrten Bilder.

Die Betreiber der "Nightmares Fear Factory" halten sich mit weiteren Hintergrundinfos des Spuks in der ehemaligen Sargfabrik bedeckt. Der Spaziergang durch das stockdunkle Gebäude dauert für die Besucher eine Viertelstunde, kostet 10 Euro und dafür muss mit vielem gerechnet werden: Die Legende des dort spukenden ehemaligen Besitzers der Sargfabrik, Abraham Mortimer, den ein Eichensarg erschlagen haben soll, hält sich wacker in dem Gemäuer und die Besucher tagtäglich in Schrecken. So wird aus dem vermeintlichen Touristenspaziergang ein Gruselerlebnis, dem sich kein Besucher entziehen kann - allerdings haben sich bis heute auch schon über 120.000 Besucher ängstlich vor dem eigentlichen Ende der viertelstündigen Tortour aus der Geisterbahn hinausgeleiten lassen.

Der Auslöser erfasst die Unerschrockenen erschrocken schreiend und springend, mitunter auf dem Arm ihrer Begleiter. Sie ziehen Grimassen, die auch die belustigten Betrachter der angstverzerrten Bilder auf der Homepage des Gruselkabinetts "Nightmares Fear Factory" erschrecken lassen.

Frank Lapenna, der derzeitige Eigentümer der "Nightmares Fear Factory", hatte die Idee zu dem lustigen Konzept, das Lacher online und offline sichert. Er selbst fuhr auf einer Achterbahn, bei der ebenfalls Schnappschüsse der Fahrgäste während der Fahrt gemacht wurden. Solch ein lustiges Mitbringsel wollte er den Gästen seiner Geisterbahn in Kanada auch bieten!

Er montierte zwei Fotoapparate, die auch im Dunkeln helle Fotos schießen und sobald der Besucher das Gruselkabinett durchschritten ist, kann er sein Schreckensfoto per E-Mail erhalten und in den sozialen Netzwerken teilen. Die Idee kam gut an, viele lachen über sich selbst, mancher erschrickt vor seinem eigenen Anblick.

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