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Albis Kathedrale ist neues Unesco-Kulturerbe

Ein neues Unesco-Kulturerbe gibt es nun in Albi, wo die wunderschöne gigantische Kathedrale das Wahrzeichen darstellt. Der Bischofssitz macht ebenso von sich Reden wie die Sammlung von Bordellbildern in Albi, die hier zu finden sind. Seit ein paar Monaten ist das südfranzösische Albi stolzer Besitzer eines Welterbes. Ganz in einem leuchtenden Rotbraun scheint die Kathedrale im warmen Abendlicht, die Westfassade fasst an jedem Abend das letzte Licht auf und scheint von innen zu strahlen.

Die riesige Kirche namens `Sainte-Cécile` ist gotisch und wirkt wie ein riesiger Block aus Ziegeln, der einfach vom Himmel gekommen ist. Auf einer Anhöhe gelegen liegt die Kirche über dem Fluss Tarn. Die gesamte Kathedrale wirkt wie eine riesige Festung und steht in einer einheitlichen Färbung monumental in Albi. Laut Reisenews hat man sich hier sehr über die Auszeichnung gefreut, die dieses Bauwerk nun in die Geschichtsbücher aufnehmen ließ. Besonders die Massivität und wuchtigen Mauern der Kirche sind typisch für das Bauwerk und machten sie weltweit als Reiseziel bekannt.

Gleich nebenan im Bischofspalast befindet sich eine der bekanntesten Bordellszenen des Malers Henri Toulouse-Lautrec und steht so in einem krassen Gegensatz zur monumentalen Kirche. Neben Kunstfans aus der ganzen Welt kam auch schon der japanische Kaiser in die Kleinstadt, um sich von den Sehenswürdigkeiten zu überzeugen. Vom Flughafen Toulouse aus können Reisende mit dem Bus direkt nach Albi fahren und sich das neue Unesco-Kulturerbe aus der Nähe ansehen.

Quelle: come-on.de
Bild: Alex Brown (Flickr)

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