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ADAC testet Helme für Ski- und Snowboardfahrer

Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) hat Helme für Ski- und Snowboardfahrer getestet und das Ergebnis ist überwiegend positiv ausgefallen. Die meisten der getesteten Helme wurden für gut befunden. Der richtig Kopfschutz ist für eine sorgenfreie Fahrt im Schnee sehr wichtig. Der Untergrund auf den Pisten ist meistens sehr hart, bei einem Sturz drohen ernsthafte Kopfverletzungen, wenn der Kopf nicht mit einem passenden Helm geschützt wird.

Das man bei den Helmen nicht vom Preis auf die Qualität schließen sollte, ergab der vom ADAC durchgeführte Test. So war der teuerste Helm keineswegs unter den besseren Modellen in puncto Sicherheit, sondern landete vielmehr auf einem enttäuschenden vorletzten Platz. Immerhin noch 120 Euro müssen Kunden für den letztplatzierten zahlen. Der Walser Kronos, mit 39 Euro einer der günstigsten Helme, wurde mit einer Note von 1,6 bei der Sicherheit und einer Gesamtnote von 2,4 Testsieger und bestätigt damit, dass der Anschaffungspreis nichts über den durch den Helm gebotenen Schutz aussagt.

Der ADAC rät Wintersportlern sich beim Kauf an der Kennzeichnung CE EN 1077 zu orientieren, denn dieses Etikett garantiere, dass der Helm geprüfte Sicherheit biete. Der ADAC-Test lehnte sich an diese Normierung an, ging teilweise aber noch darüber hinaus, zum Beispiel bei den Anforderungen an die Kinnriemen. Auch sollte man beim Erwerb eines Ski- oder Snowboardhelms darauf achten, dass die Kopfbedeckung wirklich perfekt passt. Dazu muss man sich Zeit nehmen und den Helm beim Händler einige Augenblicke lang tragen. Wer bereits ein Skibrille besitzt, sollte diese zum Helmkauf mitnehmen, denn der Helm muss auch zur Brille passen und darf nirgends drücken oder sogar verrutschen.

Quelle: welt.de
Bild: Agathe B (Flickr)

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