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Abenteuer Nordkorea

Wer seinen Urlaub in das kommunistische Land plant, der wird höchstwahrscheinlich eines der letzten Abenteuer erleben. Aber zunächst sollte man sich vorher über ein paar Feinheiten im Klaren werden, denn nicht alles ist in Nordkorea erlaubt. Wer dennoch als Individualtourist reisen möchte, wird erkennen müssen, dass er nicht allein das ferne Land bereisen kann.

Die Reise wird vorab über die staatliche Tourismusorganisation gebucht. Jede Reisegruppe und auch Alleinreisende werden von zwei Reiseleitern begleitet, die in der Regel die Muttersprache der jeweiligen Touristen sprechen. Das Reiseprogramm wird vorher festgelegt, spontane Änderungen sind kaum möglich. Doch einige lassen sich dadurch nicht abschreckend, denn der Tourismus hat stark zugenommen, viele kommen aus China oder Japan, wenige aus westlichen Ländern. Vor allem im Norden, im Kŭmgangsan-Gebirge sind Hotels zu finden, aber natürlich auch in den Großstädten wie Hamhŭng, Kaesŏng oder der Hauptstadt Pjöngjang.

Am besten ist bei einem Urlaub in Nordkorea, das Land mit dem Zug zu bereisen. Dabei erhält man interessante Einblicke. Gerade landschaftlich erwarten den Besucher vielfältige Ausblicke. Die Hochgebirge des Nordens, die ins landesinnere hin abfallen, die riesigen Flüsse, die sich durch die Landstriche hindurch schlengeln, die endlosen Reisfelder und das satte Grün überall helfen über die anstrengende Reise hinweg. An der Küste angekommen, laden die langen Sandstrände zum baden ein. Die Hafenstadt Wonsan, am Japanischen Meer ungefähr 200 Kilometer von der Hauptstadt entfernt, ist ein beliebter Badeort für Einheimische. Doch leider ist der Kontakt zu den Menschen untersagt, auch sonst gibt es wenig Cafés oder Geschäfte, nur die Ruhe und das Meer.

Quelle: spiegel.de
Bild: Dieter Schütz (Pixelio)

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