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1000 Euro Preisgeld statt Toilettengebühr: Ryanair schreibt Gebührenwettbewerb aus!

Flugpassagiere mit Blasenschwäche können aufatmen: Die heißumstrittene Toilettengebühr von Ryanair wurde von Airline-Chef Michael O'Leary als "Witz" abgetan. Und der Senkrechtstarter unter den Billigfliegern setzt nun noch einen drauf und macht aus der Not eine Tugend.

Nachdem sich nach der Veröffentlichung der vermeintlichen Toilettengebühr einige Passagiere einen Spaß daraus gemacht haben, dem Unternehmen weitere originelle Gebührenvorschläge zu unterbreiten, hat Ryanair kurzerhand als Werbegag nun einen sogenannten Gebührenwettbewerb ausgeschrieben, an dem sich Passagiere aus ganz Europa beteiligen können.

Und das Mitmachen lohnt sich. Ganze 1000 Euro Preisgeld winken dem glücklichen Gewinner der originellsten Gebühren- Idee für Ryanair. Alle Flugreisenden sind aufgefordert, ihre fantasievollsten und verrücktesten Eingebungen für eine neue mögliche Gebühr rund um den Billigflieger noch bis zum 30. März einzureichen.

Damit ist Ryanair natürlich auf der Suche nach neuen Umsätzen. Nach Zuschlägen auf Platzauswahl, Gepäck, das Bezahlen mit der Kreditkarte, Snacks und Getränke hätte die Toilettengebühr tatsächlich gerade noch gefehlt. Und dabei hatte die Wettbewerbs-Zentrale der deutschen Wirtschaft den irischen Billigairliner wegen zu hoher Gebühren gerade erst abgemahnt, woraufhin die Fluggesellschaft ihre erhobenen Gebühren wieder senken musste.

Unterdessen sind schon die ersten Gebühren-Ideen von kreativen Passagieren durchgesickert: Da geht es vom Zuschlag für die Benutzung von Toilettenpapier, über eine 1- Euro- Gebühr für die Benutzung der Sauerstoffmasken und eine 2,50- Euro- Gebühr für das Lesen der Sicherheitskarten, bis hin zur Notausgangsgebühr in Höhe von 25 Euro. Und ein Blick auf die Kabinen-Crew im sexy Bikini-Outfit könnte mit 50 Euro eine weitere attraktive Ryanair-Gebühr werden…

Quelle: focus.de, welt.de
Bild: monstermunch99 (Flickr)

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